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Angstbewältigung bei Phobie
Angstbewältigung bei Zahnarztangst
Erster Schritt der Angstbewältigung ist ein ausführliches Gespräch.
Zweiter Schritt der Angstbewältigung ist eine erste schonende Untersuchung Ihrer Mundhöhle.
Fast immer sind Röntgenaufnahmen, meist eine Übersichtsaufnahme aller Zähne notwendig.
Ihr Zahnbefund wird ausführlich besprochen:
Ist ihr Zahn erhaltungswürdig?
Wie kann Ihr Zahn behandelt werden (z. B. Füllung oder Krone)?
Leiden Sie unter einer Zahnfleischerkrankung?
Welche Art von Zahnersatz kommt für Sie in Frage?
Wichtig: Sie als Patient entscheiden, was gemacht wird,
Behandlungsschritte bei Phobie
Durch die schrittweise Annäherung und die allmähliche Gewöhnung wird Ihre Angst immer geringer. Die Behandlungsschritte werden mit Ihnen vorher abgesprochen. Sie bestimmen das Tempo der Zahnbehandlung. Sollten Sie Probleme haben, kann in dieser Phase sehr gut mit einem Dämmerschlaf oder einer Vollnarkosebehandlung kombiniert werden. Wichtig ist, das Sie an diesem Punkt Ihre Angst und Ihre Motivation zur weiteren Behandlung richtig einschätzen und mit dem Zahnarzt besprechen.
Zahnbehandlung in Vollnarkose oder Hypnose
Besonders chirurgische Eingriff (Zähnextraktionen, Wurzelspitzenresektionen, Implantate) lassen sich gut in Narkose durchführen. Mit Einschränkungen können auch Füllungen in Narkose gelegt werden, auch eine Zahnfleischbehandlung ist möglich. Lediglich Wurzelkanalbehandlungen (Wurzelkanalbehandlung) sind durch die Bedingungen der Narkose sehr erschwert bis unmöglich. Hypnose wird heute wieder vermehrt von den Zahnärzten angewendet. Sie eignet sich zum Abbau von Ängsten, um lange Behandlungen angenehmer zu machen, zur schmerzarmen oder schmerzfreien Behandlung, als begleitende Massnahme bei Verspannungen der Kaumuskulatur sowie schmerzhaften Kiefergelenkserkrankungen, um eine Behandlung auch bei starkem Würgereiz zu ermöglichen.
Erfolgreiche Angstbewältigung
Angstgefühle und die dabei auftretenden körperlichen Symptome ist eine normale Körperreaktion in einer Stresssituation uns sollte nicht bekämpft werden. Man sollte sich gedanklich nicht weiter in die Erwartungs-Angst hinein steigern („Angst vor der Angst“). Wichtig ist, dass man die üblichen Angstgedanken unterbricht und sich beim Zahnarzt nicht in die Gedanken steigert, „Was wird geschehen, es schmerzt usw.“, denn man steigert sich in noch grössere Ängste hinein. Man sollte daran Denken, dass es beim Üben nur darauf ankommt zu lernen, mit der Angst beim Zahnarzt umzugehen und nicht die Angst völlig zu injurieren. Nur so gibt man Sie sich eine Chance, Fortschritte zu machen. Ist die Zahnsanierung erfolgreich und die Angst gemindert, sollten Sie sich nicht auf den erzielten Erfolgen ausruhen. Immer wieder mit anderen Menschen über deren Zahnbehandlung und Zahnbehandlungsangst sprechen.
Audiobrillen und Entspannungsmusik
Vorher mit dem Zahnarzt über die Einsatzmöglichkeiten von Ablenkungsmethoden zu sprechen ist sinnvoll, denn Ablenkungsmethoden wirken nur bei leichten bis mittelstarken Ängsten. Entspannungsmusik, therapeutische Musik mit hohen Frequenzen und Herzschlagrhythmus oder Spezialbrillen zum Abspielen eines Videos können aber durchaus sinnvoll sein. Die moderne Psychologie weiss, dass diese Methoden die Aufmerksamkeit des Patienten von der kopfgesteuerten Angst entspannenden Sinnesreizen umlenken können. Besonders wirksam ist eine Kombination aus Entspannungsmusik, beruhigenden Bildern und Duftstoffen (ätherische Öle), denn je mehr Sinnesorgane auf innere Ruhe geleitet werden, desto eher verfliegen die Angstgefühle.
Verhaltenstherapie zur Angstbewältigung
Bei absolviertem Trainingsprogramm durch einen Facharzt für Psychotherapie oder beim Facharzt für psychosomatische Therapie lässt sich ein Teil der Angst sogar für immer nehmen. Die kognitive Verhaltenstherapie gilt als effektivste psychotherapeutische Massnahme nach dem Motto „Selbsterkenntnis ist der beste Weg zur Besserung“. Dabei werden die Angstpatienten in die Lage versetzt, das Denken bewusst zu steuern, um die Angst vor dem Zahnarzt gelassen zu meistern. Je nach Schweregrad der Zahnbehandlungen sind mehrere Sitzungen nötig.
Zahnbehandlung im Dämmerschlaf
Relaxe auf dem Zahnarztstuhl wegdösen ist der Idealzustand für jeden Dentalphobiker (Dentophobie). Möglich macht es ein zeitlich begrenzter Dämmerschlaf per Arminjektion (Sedoanalgesie). Der Zahnpatient bekommt die Behandlung nur im Stadium des Halbtraums mit, bleibt aber ansprechbar. Diese Medikamente bewirken ausserdem ein Vergessen über die gesamte Zahnarztprozedur. Die Dämmerschlafnarkose ist ein durch Einwirkung von Narkotika entstandener narkotischer Zustand, bei dem das Bewusstsein teilweise erhalten bleibt und die Schmerzempfindung herabgesetzt ist. Die Spezialisten geben vor der Behandlung ein Schlafmittel, sodass man in einen kurzen Schlaf versetzen wird und wenigen Minuten nach der Behandlung wieder aufwacht. Der äusserst angenehme Effekt ist, dass man in dieser Zeit zwar wach und ansprechbar ist, das Erinnerungsvermögen wird aber mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeblendet. Der Dämmerschlaf bringt keine unangenehmen Begleiterscheinungen mit sich. Selbstverständlich wird der Gesundheitszustand währenddessen permanent überwacht. Auch der Wechsel zu einem herkömmlichen Anästhesieverfahren ist bei Bedarf möglich. Der Dämmerschlaf lässt sich nur in Zahnarztpraxen und Zahnkliniken durchführen, die für ambulante chirurgische Eingriffe mit geschulten Anästhesisten ausgerüstet sind. Der Dämmerschlaf ist so effektiv wie die tiefere Vollnarkose, sein Nebenwirkungspotenzial geht allerdings sehr gering. Der Dämmerschlaf macht bei Zahnarztangst besonders Sinn bei umfangreicheren Eingriffen wie Implantationen, Füllungssanierungen, Zahnentfernung und bei allen chirurgischen Eingriffen und umfangreichen prothetischen Präparationen.
 

Angstbewältigung

Der Zahnarzt möchte Franz Zähne ziehen
Franz zittert wie Espenlaub
Der Zahnarzt meint:
trinken sie einen Cognac
Noch einen! Noch einen!
Sind sie jetzt mutiger?
Ja, Ja, wehe dem, der mir
einen Zahn zieht!

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